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Treppenhausreinigung -
Pflichten, Kosten und selber vs. Firma

Das Treppenhaus ist die Visitenkarte eines Hauses, und Deutschlands beliebtester Streitgrund unter Nachbarn.

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Warum Treppenhausreinigung so ein emotionales Thema ist

Kaum ein Thema sorgt in Mehrfamilienhäusern für mehr Ärger als die Treppenhausreinigung. Wer ist dran? Wer hat letzte Woche nicht geputzt? Warum ist der Flur im dritten Stock immer schmutzig? Wer redet mit dem Nachbarn, der seinen Hund nicht abtrocknet, bevor er reinkommt? Mietrechtsanwälte berichten, dass Streit um die Treppenhausreinigung zu den häufigsten Konflikten in Mehrfamilienhäusern gehört.

Das Problem ist selten der Schmutz selbst. Es geht um unterschiedliche Standards, um gefühlte Ungerechtigkeit und um die Frage, wer Verantwortung übernimmt. Die eine Partei findet einmal im Monat ausreichend, die andere möchte wöchentlich gewischt sehen. Dazwischen liegt der Nachbarschaftsfrieden, und der ist schwer zu reparieren, wenn er einmal beschädigt ist.

Dieser Artikel klärt die wichtigsten Fragen: Wer muss eigentlich putzen, was kostet eine professionelle Lösung und ab wann lohnt sich eine Reinigungsfirma? Ohne Verkaufsgespräch, nur die Fakten, die Sie für eine informierte Entscheidung brauchen.

Rechtliche Lage: Wer muss putzen?

Grundsätzlich ist der Vermieter für die Sauberkeit des Treppenhauses verantwortlich. Das ergibt sich aus der Instandhaltungspflicht nach BGB. In der Praxis übertragen die meisten Vermieter diese Pflicht aber auf die Mieter, per Mietvertrag oder Hausordnung. Das ist rechtlich zulässig, solange die Regelung klar und zumutbar ist.

Im Mietvertrag steht meistens ein Putzplan. Die Parteien wechseln sich wöchentlich oder monatlich ab. Wer dran ist, muss die vereinbarten Leistungen erbringen, also typischerweise Treppen wischen, Handlauf abwischen, Eingangsbereich kehren. Wer nicht putzt, kann nach Abmahnung theoretisch sogar gekündigt werden. In der Praxis passiert das selten, aber die rechtliche Grundlage existiert.

Bei Eigentümergemeinschaften (WEG) entscheidet die Eigentümerversammlung. Üblich ist ein Mehrheitsbeschluss: Entweder die Eigentümer reinigen selbst (was in der Praxis fast nie funktioniert) oder es wird eine Reinigungsfirma beauftragt. Die Kosten werden über das Hausgeld umgelegt. Ein einzelner Eigentümer kann die Beauftragung einer Firma nicht erzwingen, aber auf der nächsten Versammlung zur Abstimmung bringen.

Was passiert bei Verweigerung? Wenn ein Mieter seinen Putzdienst regelmäßig ignoriert, kann der Vermieter zunächst abmahnen. Bei fortgesetzter Verweigerung ist eine Kündigung möglich, aber in der Praxis langwierig. Die pragmatischere Lösung: Der Vermieter beauftragt eine Reinigungsfirma und legt die Kosten als Betriebskosten um. Das ist nach Betriebskostenverordnung zulässig und löst das Problem dauerhaft.

Selber putzen vs. Firma, die ehrliche Rechnung

Beim Selbstputzen spart man kein Geld, man tauscht es gegen Zeit. Der typische Putzdienst für ein Treppenhaus (3-4 Etagen) dauert 45-90 Minuten, wenn man es gründlich macht. Dazu kommen Material, Wasser, Reinigungsmittel. Wer seine Arbeitszeit mit einem realistischen Stundensatz bewertet, kommt schnell auf Kosten, die über dem Preis einer professionellen Reinigung liegen.

Die versteckten Kosten des Putzplans sind nicht finanzieller Natur. Sie bestehen aus passiv-aggressiven Zetteln im Treppenhaus, aus Gesprächen mit Nachbarn über mangelnde Gründlichkeit und aus dem Gefühl, dass man selbst mehr macht als die anderen. In einem Haus mit sechs Parteien reicht eine einzige Person, die nicht mitzieht, um das gesamte System zu kippen.

Was eine Firma kostet, konkrete Zahlen: Für ein Mehrfamilienhaus mit 4-8 Parteien und 3-4 Etagen liegen die monatlichen Kosten bei wöchentlicher Reinigung zwischen 80 und 200 Euro. Umgelegt auf die Parteien sind das 10-25 Euro pro Haushalt. Dafür bekommt man gleichbleibende Qualität, keine Diskussionen und eine rechtssichere Dokumentation über die Nebenkosten.

Die ehrliche Einschätzung: In einem Zweifamilienhaus mit gutem Verhältnis funktioniert der Putzplan. Ab vier Parteien wird es schwierig. Ab sechs Parteien ist eine Firma in fast allen Fällen die bessere Lösung, nicht weil die Mieter nicht putzen könnten, sondern weil die Koordination mehr Energie kostet als die Reinigung selbst.

Was gehört zur Treppenhausreinigung?

Die Treppenstufen und Podeste sind der Kern. Kehren und feucht wischen, von oben nach unten. Bei Naturstein (Granit, Marmor) nur pH-neutrale Reiniger verwenden, saure Mittel greifen die Oberfläche an. Bei Linoleum oder PVC reicht ein milder Allzweckreiniger. Wichtig: Nicht zu nass wischen, besonders auf Holzstufen, da Nässe das Material aufquellen lässt und Rutschgefahr entsteht.

Handläufe und Geländer werden oft vergessen. Dabei sind sie hygienisch die kritischste Stelle, jeder Bewohner fasst sie täglich an. Einmal pro Woche mit einem feuchten Tuch abwischen reicht. Bei Metallgeländern gelegentlich Edelstahlreiniger verwenden, bei Holz nur nebelfeucht arbeiten.

Briefkastenanlage und Eingangsbereich sind die Visitenkarte. Staub, Werbeprospekte auf dem Boden, Spinnweben an der Decke, der Eingangsbereich formt den ersten Eindruck. Einmal pro Woche kehren und die Briefkastenanlage abwischen. Die Hauseingangstür innen und außen feucht abwischen, besonders die Griffe und den Bereich um das Schloss.

Treppenhausfenster, Aufzug und Kellerflur gehören ebenfalls dazu. Die Fenster im Treppenhaus werden beim regulären Putzdienst oft ignoriert, zu Unrecht. Vierteljährlich sollten sie gereinigt werden, mindestens halbjährlich. Der Aufzug (Kabine, Spiegel, Taster) verdient wöchentliche Aufmerksamkeit. Und der Kellerflur: mindestens monatlich kehren, da sich dort besonders im Herbst und Winter Schmutz ansammelt.

Die häufigsten Probleme und wie man sie löst

Problem 1: Der Putzplan wird nicht eingehalten. Klassiker in jedem Mehrfamilienhaus. Eine Partei vergisst es, eine andere hat angeblich keine Zeit, die dritte putzt so oberflächlich, dass es keinen Unterschied macht. Die Lösung ist nicht ein strengerer Plan oder mehr Kontrolle, die Lösung ist, den Putzplan abzuschaffen und eine Firma zu beauftragen. Das klingt radikal, ist aber die Methode, die in der Praxis am zuverlässigsten funktioniert.

Problem 2: Unterschiedliche Sauberkeitsstandards. Was für den einen "sauber" ist, ist für den anderen "oberflächlich gewischt". Das lässt sich nicht harmonisieren. Menschen haben unterschiedliche Standards, das ist weder gut noch schlecht, es ist einfach so. Eine Reinigungsfirma arbeitet nach einem definierten Leistungskatalog. Das nimmt die Subjektivität aus der Gleichung.

Problem 3: Konfrontationsscheue Hausverwaltung. Viele Hausverwaltungen scheuen den Konflikt und lassen den Putzplan schleifen. Das ist verständlich, niemand will der sein, der den Nachbarn anruft und zum Putzen auffordert. Aber genau dafür gibt es eine einfache Lösung: Die Verwaltung beauftragt eine Firma, legt die Kosten um und das Thema ist vom Tisch. Für immer.

Problem 4: Haustiere und Kinderwagen. Hunde bringen Matsch und Haare rein, Kinderwagen verteilen Dreck vom Parkplatz bis in den dritten Stock. Das ist kein Vorwurf, es ist Alltag. Aber es bedeutet, dass ein Treppenhaus in einem Haus mit Familien und Tieren mehr Reinigung braucht als eines mit ausschließlich berufstätigen Singles. Wer das bei der Planung berücksichtigt, spart sich den Ärger später.

Professionelle Treppenhausreinigung beauftragen

Was im Standardpaket enthalten ist: Treppenstufen und Podeste wischen, Handläufe abwischen, Eingangsbereich kehren und wischen, Briefkästen säubern, Spinnweben entfernen. Je nach Vereinbarung kommen Aufzugreinigung, Fensterreinigung und Kellerflur dazu. Die genauen Leistungen werden vorher schriftlich festgelegt, es gibt keine Überraschungen.

Der Ablauf ist unkompliziert. Die Reinigungskraft kommt zu festen Zeiten (meist vormittags, wenn die meisten Bewohner bei der Arbeit sind), hat einen eigenen Schlüssel oder Zugangscode und arbeitet den vereinbarten Leistungskatalog ab. Die Hausverwaltung oder der Eigentümer bekommt eine monatliche Rechnung. Die Kosten sind als Betriebskosten auf die Mieter umlegbar, Position "Hausreinigung" in der Nebenkostenabrechnung.

Ab wann sich eine Firma wirklich lohnt: Sobald der Putzplan mehr Stress verursacht als Sauberkeit schafft. Sobald ein Mieter sich beschwert oder die Verwaltung Briefe schreiben muss. Sobald Sie als Eigentümer mehr Zeit mit der Organisation der Reinigung verbringen als die Reinigung selbst dauern würde. In all diesen Fällen ist die Firma die wirtschaftlichere und nervenschonendere Lösung.

Der erste Schritt: Füllen Sie unseren Fragebogen aus. Beschreiben Sie Ihr Objekt, Anzahl der Etagen, Parteien, gewünschte Frequenz. Wir melden uns mit einem konkreten Angebot. Mehr Informationen zu unserer regelmäßigen Unterhaltsreinigung finden Sie auf der entsprechenden Leistungsseite.

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